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Felino-Steve wartet auf Siegfried und Roy

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Felino-Steve humpelt seit letztem Jahr – mal mehr, mal weniger. Der Arzt hat einen Schaden am Vorderbein diagnostiziert und die Langzeittherapie lautet „weniger springen“. Da ist der kleine Kater aber leider beratungsresistent.

In der letzten Zeit habe ich beobachtet, dass Steve nicht mehr so einfach auf die Heizungsablage springt und auch das Herunterklettern vom Katzenbaum beansprucht die Gelenke der Vorderbeine stark. Also mussten Hocker her, damit Steve weniger Höhenunterschied überwinden muss.

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Das Benutzen des Hockers habe ich mit Steve geübt und ihm durch Futtergaben vor Ort versüßt. Das geschah rein intuitiv und es erinnert mich irgendwie an die großen Katzendompteure, Siegfried und Roy.

Roy soll einmal gesagt haben: “Tiere ermöglichen es uns eine Welt zu betreten in der alle gleich sind. Menschen denken logisch und sind vernunftorientiert. Dadurch werden die Gefühle beherrscht und die Intuition getrübt. Wenn ich mit Tieren zusammen bin, versuche ich das abzustellen, ganz auf den Augenblick konzentriert zu sein und mich auf meine Instinkte zu verlassen. Meine Entscheidungen treffe ich aus dem Gefühl heraus.“ Aus: http://siegfriedandroy.com

Schaut mal hier, so sieht das in der Praxis aus. Der kleine Tiger Steve sitzt ganz brav auf dem Hocker und wartet auf seine Belohnung. Sogar fotografieren läßt er sich ohne wegzugucken. Vielleicht wartet er ja jetzt auf Siegfried und Roy?

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12 Gedanken zu “Felino-Steve wartet auf Siegfried und Roy

    • Ach, gute Besserung. Prima, wenn man sich selbst helfen kann (Akupunktur).

      Steve bekam zuerst mal entzündungshemmende Medikamente mit Schmerzmittel. Sie helfen zwar, sind aber für den langfristigen Einsatz nicht geeignet. Deshalb habe ich mit Steve auch etwas anderes probiert, was mir persönlich schon sehr geholfen hat. Wir waren bei einer Tier-Osteopathin. Die physiotherapeutische und osteopathische Behandlung seines Ellenbogens hat mir gut gefallen. Leider hält der kleine Kater nicht lange still, so dass ich seine Behandlung nach Anleitung übernommen habe und sie oft zuhause nur kurz mit ihm machen kann.

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  1. Oh, er humpelt manchmal, der Arme! Na, da spricht der Tierarzt aber auch ein großes Wort gelassen aus, kann ich mir sehr gut denken, daß Steve da eher beratungsresistent ist. Das wäre wohl jede Katze/Kater, glaube ich!
    Ein klasse Idee mit den Hockern, und wie man sieht, gefällt es Steve wohl gut. Schön, daß du das mit ihm geübt hast, ja, erinnert wirklich an Siegfried und Roy! Und deine Belohnung ist das wunderschöne Bild von Steve, bei dem er richtig in die Kamera guckt, er ist so ein schöner Kater, Mimi war ganz begeistert von dem Bild und schickt dem Kumpel mal anerkennende Schnurrgrüße!
    Wir wünschen euch einen schönen neuen Tag, liebe Jutta und lieber Steve, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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    • Vielen Dank liebe Monika für deine einfühlsamen Worte. Ich finde Roy hat es gut beschrieben. Man muss sich auf die eigene Intuition und Erfahrung verlassen, um einem Tier ein nach den eigenen Möglichkeiten und für beide Seiten angemessenes Leben zu ermöglichen. Steve wurde ja angeschossen auf den Kanarischen Inseln gefunden und von einer Tierschutzorganisation nach Deutschland gebracht. Will sagen, er hat vermutlich lange Zeit „in Freiheit“ gelebt. Insofern erinnert er mich an einen kleinen wilden Tiger. Ich glaube, er sieht so süss aus, weil er etwas von einem Teddygesichtchen hat, was meinst Du? Er hat aber auch ein freundliches und gutmütiges Wesen und ist als Siam-Mix sehr menschenorientiert und genießt viele Streicheleinheiten ganz sichtbar. Ich kannte zuvor nur scheuere Katzen.
      Dir, liebe Monika und Mimilein einen schönen vorweihnachtlichen Tag und ganz liebe Schnurr- und Brummgrüsse von Steve und mir 🙂

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      • Das finde ich auch, daß Roy das sehr gut beschrieben hat.
        Ach, jeh, da hat der arme kleine Steve aber schon was mitgemacht, ich finde das immer wieder so erstaunlich und berührend, daß Tiere trotz mannigfaltiger schlechter Erfahrungen mit Menschen immer noch neu vertrauen und sich lieben Menschen wieder öffnen, da könnten wir Menschen uns eine Scheibe von abschneiden!
        Jaaa, stimmt, ich hab noch mal genau geguckt, er hat ein kleines Teddygesicht, das ist soooo süß! Er ist einfach wunderschön, und für dich ist das sicher herrlich, daß er so menschenorientiert ist und Streicheleinheiten genießt, Mimi ist da ein bissel „unabhängiger“, aber ich hab eh schon die Erfahrung gemacht, daß Kater verschmuster sind als Katzen! Nichtsdestotrotz ist meine Maus mein Sonnenschein, hihihi!
        Wir wünschen dann noch einen feinen, gemütlichen Abend mit lieben Schnurrgrüßen von Mimi, die sich immer sehr über die Schnurr- und Brummgrüße von Steve freut, habts fein, ihr beiden,
        Monika und Mimi.

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      • Ja da hast Du Recht, liebe Monika (Scheibe abschneiden und mehr). Ich mag auch die unabhängige Mimi. Jede/r Katz ist halt anders liebenswert, gelle… 🙂
        Vor Steve (d.h. vor 14 Jahren) ist uns eine scheue Kätzin zugelaufen und da niemand sie wollte, durften wir sie behalten. Wir haben sie sehr geliebt und es war schwer, als sie wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs eingeschläfert wurde. Und weil es so schmerzhaft war wollten wir eigentlich keine Katze mehr haben. Und dann kam Steve und wir schmolzen dahin, hihi…
        Und damit bin ich wieder beim Thema. Wir müssen wohl Schmerz irgendwie überwinden, damit wir frei für neue Freude sind. Dazu gibt es keine gute Alternative und das scheint Steve auch so zu machen. („Glücklich ist, wer vergißt,…“)

        Wegen der Dunkelheit draußen bin ich direkt geneigt jetzt schon Gute Nacht zu wünschen, aber es ist ja noch viel zu früh dafür. Drum liebe Grüße Monika an Dich und Mimilein – und habt es fein.
        Prima, das reimt sich ja 🙂

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      • Ja, da hast du nun wieder recht, es ist wirklich jede Katze anders liebenswert!!!
        Oh, das kann ich nachfühlen, wie schwer das mit der Kätzin war, sie gehen zu lassen, vor drei Jahren haben meine Kinder ihre geliebte Katze so gehen lassen müssen, das war auch so schwer.
        Ja, ich glaub, so ist das wohl im Leben, daß man immer wieder offen bleiben muß für neue Freude, und Katzen und Tiere überhaupt leben halt im Hier und Jetzt, ohne wenn und aber, ja, ein gutes Zitat, „glücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist“!
        Ich kann dir jetzt eine gute Nacht wünschen, hihihi, schlaft schön und habt einen guten neuen Tag, liebe Grüße an dich und Steve
        Monika und Mimi.

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  2. Lieber Steve, lass dit bloß von niemandem einreden, dass du etwas nicht könntest, aber es ist schon klever mitzuspielen, wenn es dafür etwas zu naschen gibt. Mein Kater Max wurde getreten, angefahren, beschossen und hatte deshalb einen Knick im Schwanz und ein lahmes vorderes Bein. Er wurde 14 Jahre alt und hielt sich bis zum letzten Tag für den Größten. Und as war er auch 🙂

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    • Steve sagt, dass Max und wohl er einiges gemeinsam haben („beschossen und getreten worden“ und so…). Ich finde, es zeugt von grosser Charakterstärke, wenn Max (und auch Steve) dennoch ihr Selbstbewusstsein behalten haben und optimistisch durchs Leben gehen/gegangen sind. Das ist schon etwas ganz Besonderes! Liebe Grüsse und einen schönen Tag 🙂

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